Durch Umsetzung dieser Maßnahmen kann die Friedberger Innenstadt sehr an Lebensqualität gewinnen und bei entsprechender Werbung im Augsburger Umland ein eigenes Profil entwickeln. Es ist dann attraktiver, mit dem Fahrrad, zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Friedberger Innenstadt zu gelangen.

Die Stadt soll auch aktiver gegen das Fahrradrowdytum vorgehen, wobei der Arbeitskreis auch die sehr schwierigen Verkehrsverhältnisse in Friedberg mit als Ursache ansieht. Auch hier können bauliche Maßnahmen zur Abhilfe beitragen.

Nicht unterschätzt werden sollte der pädagogische Effekt: Kinder machen momentan die Lernerfahrung, dass sie gegenüber dem Auto zurückstehen müssen und Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse sind. Sie erleben das zu Fuß gehen und Radfahren in der Stadt eher als lästige Pflichtübung, die, sobald man einen Führerschein besitzt, der Vergangenheit angehören soll.

Investitionen in obengenannte Maßnahmen bedeuten Investitionen in eine Umwelt schonende, sozial verträgliche und wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung der Friedberger Innenstadt.